Helen Kovari

Aktuelle Projekte

HIV und Alter

Dank der hochwirksamen HIV-Medikamente leben HIV-positive Personen länger. Weil es bisher nur beschränkt Informationen zum Älterwerden der HIV-positiven Bevölkerung gibt und viele Fragen dazu unbeantwortet sind, führen wir innerhalb der Schweizerischen HIV Kohortenstudie (SHCS) das Projekt „Metabolismus und Aging (M+A)" durch. Dabei werden Stoffwechselfunktionen, das Herz, die Knochen, die Niere, sowie die Hirnfunktion untersucht. In der „M+A Kohorte" werden bei 1000 ≥45-jährigen SHCS-Teilnehmern in 2-jährlichen Abständen Blut-und Urinproben, genetische Tests, Knochendichtemessungen, neurokognitive Untersuchungen, und in Zürich und Genf zusätzliche eine computertomographische Koronarangiographie durchgeführt.

In der Koronar-CT Studie, welche in das „Metabolismus und Aging" Projekt integriert ist, gehen wir der viel diskutierten Frage nach, ob bei HIV-positiven Personen das Risiko und das Fortschreiten einer koronaren Herzkrankheit erhöht sind und welche Faktoren damit assoziiert sind. Die Resultate der bisherigen Studien sind nicht einheitlich.

Titel

Ethik Nummer

Clinical Trial Registration

Funding
Dynamics of atherosclerosis progression in HIV­infected and HIV-uninfected persons - a longitudinal study using coronary computed tomography angiography

KEK_2013-0103

 

Swiss National Science Foundation

 

 

Mehr zum Thema

HIV und Leber

HIV-infizierte Personen haben häufig chronisch erhöhte Leberwerte, auch ohne Vorliegen einer Hepatitis C- und B-Koinfektion. Nebst schwerem Alkoholkonsum und metabolischen Faktoren (Übergewicht, Dyslipidämie), sind eine hohe HIV-Viruslast und gewisse antiretrovirale Medikamente damit assoziiert. Die klinische Bedeutung und Prognose dieser Werte ist jedoch nicht klar. In der „Fibrosestudie" (SHCS Projekt 625), welche im Rahmen der SHCS durchgeführt wird, Erfassen wir bei 200 HIV-positiven Personen mit und ohne chronischer Leberwerterhöhung die Prävalenz der Leberfibrose, schätzen Veränderungen des Fibrosestadiums nach 1 und 3 Jahren ein, und ermitteln Faktoren, welche mit einer Fibroseprogression assoziiert sind. Der Leberfibrosegrad wird mit den folgenden nicht-invasiven Methoden gemessen: der Fibroscan®-Untersuchung (Messung der Leberelastizität mittels Ultraschalltechnik) und mit dem FibroTest®, einem Score, welcher aus demographischen sowie chemischen Blutwerten berechnet wird.

Titel

Ethik Nummer

Clinical Trial Registration

Funding
Prevalence of liver fibrosis and progression of liver fibrosis in HIV-infected, HCV/HBV-seronegative patients with chronic ALT elevation

KEK_2013-0103

NCT01208376

SHCS, supported by the Swiss National Science Foundation (grant #134277)

 

Matching Funds der Universität Zürich

 

Kollaboration Forschung

  • PD Dr. med Philip Tarr, Leiter Infektiologie und Spitalhygiene Kantonsspital Baselland, Universität Basel, 4101 Bruderholz (BS)
  • Prof. Dr. Philipp Kaufmann, Klinikdirektor, Klinik für Nuklearmedizin, USZ
  • Prof. Dr. phil. Peter Brugger, Leiter Neuropsychologie, Klinik für Neurologie, USZ
  • Dr. med. Diana Frey, Leiterin Schwerpunkt Osteoporose, Klinik für Rheumatologie, USZ
  • Prof. Dr. med. Beat Müllhaupt, Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie, USZ
Kontakt

Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene
PD Dr. med Helen Kovari
UniversitätsSpital Zürich
Rämistrasse 100
8091 Zürich
Tel. +41 44 255 91 95
Fax +41 44 255 32 91