Parasitologische Infektionskrankheiten

Parasiten sind in hohem Maße spezialisierte Lebewesen. Meistens dienen Ihnen Körperflüssigkeiten von anderen Organismen als Nahrung. Der auch als „Wirt" bezeichnete Organismus wird dabei vom Parasiten geschädigt, bleibt aber in der Regel am Leben. In seltenen Fällen kann der Parasitenbefall auch zum Tod des Wirtes führen. Einige Parasiten übertragen Krankheitserreger auf den Menschen, die Krankheiten auslösen können. Infektionen führen schon bei Erstbefall zum Vollbild der Parasitose, Infestationen nur nach Akkumulation vieler Individuen aufgrund starker bzw. langer Exposition. Wurminfektionen gehen eher mit Letzterem einher. Viele Parasiten übertragen häufig andere Parasiten, dann werden erstere zu den Vektoren gerechnet. Von einem Tier auf einen Menschen oder von einem Menschen auf ein Tier übertragbare Infektionskrankheiten bezeichnet man als Zoonose.

Wichtige Beispiele von Parasitenerkrankungen sind die Malaria, die Toxoplasmose dann aber auch Amoeben und Wurminfektionen.

 Wir beraten Sie gerne zum Thema in der Infektiologischen Ambulanz.

 Unser Konsiliarius für Tropenmedizin heisst Dr. Bernhard Beck

Für Diagnostikfragen kontaktieren Sie bitte das Institut für Parasitologie der Universität Zürich