Gefässprotheseninfektionen

Gefässprotheseninfektionen

Wir betreuen Patienten mit Gefässprotheseninfektionen interdisziplinär zusammen mit den Kollegen der Herz-Gefässchirurgie und mit den Radiologen.

Antibiotikatherapie

Wir behandeln Patienten mit Gefässprotheseninfektionen mit einer Langzeitantibiotikatherapie. Die Art der Antibiotikatherapie richtet sich nach der mikrobiologischen Diagnostik. In der Regel erhalten die Patienten sechs Wochen eine iv Antibiotikatherapie und anschliessend erfolgt eine orale Anschlusstherapie. Die Dauer der Antibiotikatherapie wird mittels PET/ CT festgelegt.

Operationstechnik

In der Regel werden Patienten gefässprothesenerhaltend mit ausführlichem chirurgischem Debridement und topischem Unterdruck (Negative pressure wound therapy; NPWT) operiert. In Ausnahmefälle muss die Gefässprothese entfernt werden.

Kooperation

Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Kollegen der Herz-Gefässchirurgie, mit den Mikrobiologie und mit den Radiologen.

Forschung

Wir forschen auf dem Gebiet der Gefässprotheseninfektionen und werden durch den Schweizerischen Nationalfonds unterstützt. Patienten mit Gefässprotheseninfektionen werden in VASGRA eingeschlossen.